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Im Mittelpunkt der Junge Fejzo, der wie seine Schwester adoptiert ist und nichts über seine "echte" Mutter weiß. Sie interessiert ihn auch nicht wirklich. Das ändert sich, als er Maud kennenlernt. Sie ist neugierig und will alles wissen. Warum hat Fejzos Mutter ihn weggegeben? Hat er sein Zeichentalent von ihr?
Fejzo fängt an nachzudenken. Wer ist "Mutter Nummer Null"? Er macht sich auf die Suche. Und dabei begleitet ihn die Autorin erzählenderweise mit allen Ängsten und Hoffnungen eines Jugendlichen, mit verständnisvollen Eltern, die auch ihre eigenen Ängste zeigen können, mit Professionellen und Ratgebern, die einem 13-Jährigen Verantwortung für seinen eigenen Weg zutrauen.
Ein Buch, ebenso sensibel erzählt wie der Debütroman der Autorin: "Tote Maus für Papas Leben". Beide absolut lesenswert!
Marjolein Hof, Mutter Nummer Null, Bloomsbury 2009, 140 Seiten, EUR 12,90.